Um die 4000 Besucher zählen die Starkbierabende alljährlich. Ein großer Erfolg – an dem die Laienbühne jene Menschen teilhaben lässt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Dafür gab es vom Premierenpublikum großen Applaus. Kassier Axel Stögbauer erläuterte, warum die Wahl diesmal auf drei Organisationen fiel.
„Es ist ein Wahnsinn, was hier für Kinder und Familien in Not geleistet wird“, sagte Stögbauer über die Kinderhilfe Holzland. Das Herzenswunsch Hospizmobil habe sich bei der Laienbühne ins Gespräch gebracht, weil einem Mitglied aus den eigenen Reihen ein letzter Wunsch erfüllt worden sei. Und auch zum Verein „Hoffnung für Puma“ hat die Laienbühne einen direkten Bezug. Dort ist Mitglied Theo Wimmer Vereinskassier.
Peter Stuiber, der Vorsitzende der Kinderhilfe Holzland mit Sitz in Haarbach, sprach namens der 200 Familien, die jährlich vom Verein unterstützt werden, „ein riesengroßes Dankeschön und ein Vergelt’s Gott für die tolle Spende“ aus.
Herzenswunsch-Hospizmobil-Vertreter Ludwig Schäfer berichtete, dass der zuvor von Axel Stögbauer erwähnte Mann noch einmal in seinen Geburtsort Jesolo nach Italien gebracht worden war. „Rührt euch bei uns, wenn schwer kranken Menschen noch ein Herzenswunsch erfüllt werden kann“, forderte Schäfer auf.
Rotthalmünsters Altbürgermeister Franz Schönmoser, Vorsitzender der Puma-Hilfe, berichtete, in Tansania sei es „nicht selbstverständlich, dass die Kinder in die Schule gehen können“. Manche müssten weite Wege zurücklegen und würden in Klassen mit über 100 Kindern unterrichtet. Die 2500 Euro würden für neue Klassenzimmer verwendet, ließ Schönmoser wissen. Er sagte „herzlichen Dank im Namen der Kinder von Puma.“

