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Aktuelle Berichte

Bei Vorstands-Treffen über
Hilfe-Gesuche beraten

10.10.19In der Regel treffen sich unsere Vorstands-Mitglieder jeden Monat, um sich über aktuelle Themen abzustimmen. Und dabei geht es immer auch um Anrufe, Briefe und e-Mails, in denen Menschen oder Initiativen aus unserer Region nach Hilfe fragen. Diesmal waren es 23 Schicksale, bei denen unsere Ehrenamtlichen schon vor Ort waren und ihre Kollegen/innen ausführlich informieren konnten.

Oft geht es dabei um eher kleine Beträge. Aber auch die müssen sorgsam geprüft und z.B. geklärt werden, ob nicht staatliche oder kommunale Stellen für die Hilfe zuständig sind. (PS: Da haben wir durchaus noch Wissens-Lücken und wären für fachkundige Hilfe / Ansprechpartner dankbar!)


Hier 3 Beispiele, die am 10.10. beraten wurden:

Anfrage aus einem Jugendheim nahe Fürsten-stein nach Mobilitäts-Hilfe. Problem: Die Eltern der Bewohner/innen dort kümmern sich nicht um ihre Kids oder leben selbst 'prekär'. Für den Nachwuchs ist das schon schlimm genug; doch beim Start ins Berufsleben haben sie's dann noch mal besonders schwer: Bei uns auf dem Land müssen sie mobil sein; aber woher das Geld nehmen für Führerschein + 'fahrbaren Untersatz'? Für Heim-Bewohner/innen gilt zudem eine kuriose behördliche Vorschrift: Von ihrem mageren Azubi-Lohn werden krasse 2/3 vom Staat abkassiert! (Quasi als Ausgleich für Unterbringung, Verpflegung usw.) Die Kinderhilfe Holzland e.V. hat schon mehrfach gefordert, solche Abzüge erst später, bei ausreichendem Einkommen, zu erheben. Plus allen jungen Berufs-Einsteigern (deren Eltern nicht soo gut 'betucht' sind) ein Mobilitäts-Darlehen zu ermöglichen. Damit jeder die Chance hat, seinen Wunsch-Beruf zu erreichen (und die heimische Wirtschaft die jungen Leute, die sie sucht).

Bis dahin will sich unsere Kinderhilfe (nach indi-vidueller Prüfung, so oft wie möglich) an Führer-schein- oder Fahrzeug-Finanzierung beteiligen.

Bei einem Baby (6 Mon.) nördlich von Passau wurde Zwerchfell-Hernie festgestellt. Eine (hier wohl angeborene) Öffnung im Zwerchfell, durch die Bauchorgane hoch in die Brusthöhle hineinwachsen - wo sie dann Lunge, Herz, Blutgefäße usw. regel-recht erdrücken. Klar: muss dringend operiert werden. Aber beim Baby? Eine Klinik in Mannheim macht das. Aber die Entfernung, die viele Reiserei bringt die kleine Familie in arge finanzielle Bedrängnis. Da wollen wir natürlich helfen.

Anfang des Jahres hat ein Vater bei Arnstorf eine neue Arbeitsstelle angetreten. Lief auch alles gut: Der Chef war zufrieden und sein neuer Mit-arbeiter freudig engagiert. Doch die schwächelnde Konjunktur macht der Firma zu schaffen. Und das trifft dann zuerst jene Mitarbeiter, die als letzte ins Team gekommen sind. Jedenfalls: Der Pap ist jetzt arbeitslos, die Mom (seit einigen Jahren) Pflege-fall und die beiden Buben (13 + 16 J.) hoffen auf ein wenig Freude am Leben und faire Chancen für ihre Zukunft. Unsere Kinderhilfe möchte dazu mit regelmäßigen Zuschüssen zum Haushaltsgeld beitragen.

Weiterer Themen-Schwerpunkt waren Berichte über die aktuelle Situation bei Familien, die schon länger von uns unterstützt werden: Wo ist Entspan-nung erkennbar, wo sind weitere Hilfen nötig?

Darüber hinaus wurde über das tolle Haarbacher Schulstraßen-Fest gesprochen.
Siehe auch   pnp-Bericht(07.09.19)
Und über die Verwendung der beim Kinderhilfe-Puppen-Theater gespendeten Erlöse: Die wollen wir der Haarbacher Schule gern für einen speziellen Wunsch zur Verfügung stellen.

Einen Bericht über ein früheres Vorstands-Treffen (März 17) finden Sie hier   pnp-Bericht11.03.17

PS: Nächstes Vorstands-Treffen der Kinderhilfe Holzland e.V. ist am Do., 31.10.. Ab 19:00 Uhr.
 

N i c h t   v e r p a s s e n :

Tagesordnungfür 08.11.2019

Berichte über unsere Jahres-Versammlung 2018:
VilstalBote(29.11.18)     aus pnp(02.01.19)


Viel Lob für privates Kinder- & Jugendhaus in Hofkirchen

26.03.18Gleich sechs Mitglieder der Kinderhilfe Holzland wollten sich einen persönlichen Eindruck verschaffen und besuchten gemeinsam die von Christine Mühldorfer ( Mitte ) geleitete Einrichtung. Sie besteht aus 2 Haupthäusern, für Kinder- und Jugendliche sowie einem Nebengebäude, für eine Verselbständigungs-Gruppe für junge Erwachsene (ab 14). Die Anlage (errichtet ab 2005) macht innen wie aussen einen sehr gepflegten, individuellen Eindruck. Die Kids, die wir dort getroffen haben (3 - 18 J.), wirken fröhlich, locker, sympathisch. Obwohl sie schon Schlimmes hinter sich haben: Alle hier wurden vom Jugendamt eingewiesen oder von den eigenen Eltern 'abgeschoben'! Die Betreuer wirken aufrichtig engagiert, versuchen den Kids Selbst-wertgefühl zu geben, sie an Regeln zu gewöhnen und auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten. - Dabei wollen wir gern weiterhin helfen.
Siehe auch pnp-Berichtam 04. April



05.09.19 Beim Karpfhamer-Esel-Rennen hatte das Haarbacher Kinderhilfe-Team entweder die störrischsten Vierbeiner oder war einfach so 'nett', andere Starter gewinnen zu lassen:

TIPP für lahmes Internet: 1 x laden ohne Hinschauen (mach 2 Min. irgendwas anderes). - Beim 2. Start läuft's dann ohne 'Ruckler'!
 

Einladung zur Hauptversammlung
am Freitag, 08.11.  siehe hier »

Jedes Jahr: ca. 3.000 Blutkrebs-kranke ohne 'passenden' Spender

Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 13.000 Menschen die Diagnose "Blutkrebs" (andere Quellen nennen gar 30.000). Die meisten können zwar mit einer Stammzellen-Transplantation geheilt werden; aber etwa jeder 7. Patient findet keinen 'passenden' Spender. Sprich: 2.000 (oder gar 4.000) Patienten haben praktisch keine Chance.

Dabei ist Deutschland mit gut 7 Mio. registrierten Spende-Willigen längst international führend. Doch die stolze Zahl reicht noch lange nicht. Denn für jeden einzelnen Patienten muss ein "genetischer Zwilling" gefunden werden. Und der ist ähnlich selten, wie ein Sechser im Lotto.

Logisch: Es könnten viel mehr Krebskranke gerettet werden, wenn deutlich mehr Spender registriert wären. Die Kinderhilfe Holzland hat deshalb (im April 17) beim Bundes-Gesundheits-Ministerium angefragt: "Warum werden Routine-Blut-Checks nicht auch gleich typisiert?"

Die Antwort des BGM war freundlich und bemüht, zum Teil auch durchaus einleuchtend; aber zugleich auch entmutigend. Denn unsere Frage / Anregung würde ein seit vielen Jahren bewährtes System – bestehend aus regio-nalen, privaten Orga-nisationen, Daten-banken, Speziallabors und Transplantations-Kliniken - arg durcheinander bringen. Und obendrein (scheinbar unlösbare) Datenschutz- und Finanzierungs-Probleme bereiten. Aber Worte wie "beunruhigt auch im Ministerium" oder "an Verbesserung der Situation wird bereits gearbeitet" waren da leider nie zu lesen.

Die Presse hat mehrfach über unsere Initiative berichtet:   pnp 03.05.17   und     pnp 27.06.17

Es wird also bleiben, wie es ist: wer Krebskranke retten will, muss selbst aktiv werden, muss schauen, wo eine Typisierung möglich ist, Termin ausmachen, sich ins Wartezimmer hocken, extra Blut abnehmen lassen. Trotzdem bitten wir jeden, der diese Zeilen liest: fragt eure Ärzte, kommt zu den Typisierungs-Aktionen, die in eurer Region für leukämiekranke Kinder angekündigt werden. - Gebt nicht auf, bevor ihr als Spender registriert seid!

Wer sich ausführlich informieren oder selbst eine individuelle Aktion starten möchte, findet hier kompetente Unterstützung: AKB Bayern

Man kann sich auch ganz 'unblutig' und bequem per Post registrieren lassen: hier DKMS

23.06.19: Die FF Wegscheid ruft zur Blutkrebs-Typisierung im Feuerwehrhaus - siehe Flyer


Fördern, was Erfolg verspricht

Foto: Reiterhof Schönerting

Wenn die Kasse nicht zahlt und die eigenen Mittel nicht reichen, wird Leiden unnötig verlängert (und der Aufwand für Medika-mente und pflegerische Betreuung unnötig erhöht). Darum fördert die Kinderhilfe Holzland gern auch alternative Methoden. Erst recht so bewährte, wie das Therapeutische Reiten.

Ob hyper-aktiv oder autistisch: das Zusammensein mit Pferden 'normalisiert' die Sinne auf natürliche Weise. Ohne Pillen. Denn Pferde spüren jede Stimmung des Menschen: Freude oder Frust, Angst oder Agression. Und sie reagieren darauf außergewöhnlich sensibel. Darum hat Reiten immer auch einen hohen pädagogischen Effekt.

Auch bei Lähmung oder Muskel-Schwäche kann Therapeutisches Reiten Erstaunliches bewirken. Weil jeder Schritt des Pferdes Bewegungen, Schwingungen an den Patienten gibt - in dessen Kopf & Körper sie reflexartig Reaktionen auslösen, um das Gleichgewicht zu halten und den Rumpf zu stützen. Und dabei werden schwache Muskelgruppen wirksam mobilisiert und physische wie psychische Verkrampfungen mühelos abgebaut.


Damit Kinder nicht für Fehler ihrer Eltern bestraft werden

Doch, das ist gar nicht so selten! Denn wenn Eltern ihr eigenes Leben nicht 'auf die Reihe kriegen' - etwa wegen psychischer oder Drogen-Probleme - ist das Jugendamt aufgerufen, das 'Kindes-Wohl' zu schützen. In besonderen Fällen muss es den Eltern gar das 'Sorgerecht' entziehen und (z.B.) einer jungen Mutter ihr Neugeborenes schlicht wegnehmen.

Die Möglichkeit, gerade jugendlichen, vielleicht noch unreifen Eltern 'auf die Beine' zu helfen, ist im Gesetz nicht vorgesehen.

Eine letzte Chance, dem Kind-Entzug zu entgehen, bieten Privat-Initiativen wie das Mutter-Kind-Haus e.V. in Arnstorf (das einzige seiner Art in Niederbayern). Es unterstützt junge Mütter, die aus psychischen oder sozialen Gründen mit der alleinigen Erziehung ihrer Kinder überfordert sind.

Die Kinderhilfe Holzland hat sich dort umgeschaut, auch mit Bewohnerinnen gesprochen und einen durchweg positven Eindruck vom Betreuungs-Konzept und dessen Erfolgs-Chancen gewonnen. In der Folge haben wir bereits einen ersten Unterstützungs-Betrag überwiesen. Aber es werden sicher noch weitere gebraucht. - Mehr über das


Intensivkinder-WG Pocking besucht

26.01.17Peter Stuiber und Rosi Berger von der Kinderhilfe Holzland wollten sich selbst ein Bild machen von der kürzlich eröffneten 'außer-klinischen Beatmungs- und Intensivkinder-Wohngemeinschaft'. Denn die Idee, schwerst-kranken Kindern - wahlweise vorübergehend oder dauerhaft - ein Heim mit intensiver pflegerischer Überwachung und Betreuung zu bieten, verdient höchste Anerkennung und tat-kräftige Unterstützung. Unser Besuch hat uns in dieser Überzeugung bestärkt. - Mehr über die

 

 

Unbürokratisch,
schnell + diskret

Wir vermitteln / helfen,
wenn Kassen / Ämter 'blocken'

Sicher: von Krankenkassen und Ämtern wird erwartet, dass sie sorgsam mit den Beiträgen der Bürger umgehen. Aber manchmal übertreiben sie auch. Oder erkennen die Dringlichkeit nicht. Und das vielleicht nur, weil Menschen - die in einer Not-Situation um Hilfe bitten müssen - gehemmt sind, 'durcheinander' wirken, lückenhaft berichten, nicht immer die richtigen Worte finden.

Wenn dadurch - ausgerechnet Schwerstkranken! - eine dringend nötige Hilfe verwehrt oder verzögert wird, will die Kinderhilfe Holzland e.V. gern klärend und unterstützend mitwirken: mit Rat und Tat, mit individuellen Tipps und hilfreichen Kontakten.


Wenn die eigene Familie
Kids zu Problem-Kindern macht

'Raben-Eltern' gibt es überall (leider auch bei uns im Landkreis). Sie missachten ihre Kinder oder malträtieren sie auf vielfache Weise. Viel zu oft viele Jahre lang. Dabei verfestigen sich Traumata und Verhaltens-Störungen, die lebenslang quälen und die Zukunft der Kinder überschatten.

Therapien können zwar die seelischen Verletzungen der Kids lindern; aber nicht heilen. Dies auch, weil die Verursacher meist nicht mit-therapiert werden (wollen). - Daheim, im familiären Umfeld, wird sich deshalb eher nichts ändern.

Namhafte Therapeuten plädieren in solchen Fällen für einen rigorosen Schnitt: für ein neues 'familiäres Umfeld' mit möglichst wenig Kontakt zu den Verursachern der kindlichen Traumata. Problem nur: selbst die liebsten Pflege-Eltern werden durch die psychischen Störungen der kleinen Patienten rasch überfordert sein.

In Adlmörting bei Bad Griesbach gibt es eine empfehlenswerte Alternative: Die Confido-Initiative, eine therapeutische Wohngruppe für Kinder und Jugendliche, in der speziell geschulte Betreuer (z.T. selbst 'Betroffene') einfühlsam und nachhaltig für Linderung und Heilung sorgen.

Die Kinderhilfe Holzland hat Confido bereits mehrfach besucht und natürlich auch finanziell unterstützt. - Wenn Sie sich ausführlich über deren Motivation und Vorgehensweise informieren möchten:


Erschreckende Gewalt auch in deutschen Familien

Im Passauer Frauenhaus suchen immer wieder Mütter Zuflucht vor gewalttätigen Angehörigen. Zwar ist es wunderbar, dass es bei uns so eine 'Not-Aufnahme' gibt; aber zugleich erschreckend, dass sie hier, in unserer Heimat, überhaupt gebraucht wird. Viel zu oft sind alle Zimmer im Passauer Frauenhaus von Schutz-Suchenden belegt. Mütter und Kinder sind häufig traumatisiert, wie gelähmt und meist völlig mittellos.

Natürlich kann man sich fragen, warum erwachsene Menschen Gewalt-Bereitschaft nicht viel früher erkannt und notwendige Konsequenzen ergriffen haben - aber Kinder ?

Darum engagiert sich die Kinderhilfe Holzland auch im Passauer Frauenhaus. Etwa mit Geld-Spenden für den Start in ein neues Leben ohne Gewalt.

Allgemeine Tipps + Infos der Bundesregierung zum Thema häusliche Gewalt


 

Postkarte: Johannes-Still-Schule

Ferien 'fern der Heimat' sind für viele Kids ein unerfüllbarer Traum. Traurig genug, wenn nur das Geld dafür fehlt; aber noch schlimmer, wenn sich Kinder - nicht einmal in ihrer eigenen Familie - 'dazu-gehörig' fühlen. Dann sind Verhaltens-Auffälligkeiten und sog. 'Misserfolgs-Karrieren' vor-programmiert.

Solche Kinder zu fördern, ist ein spezielles An-liegen der 'Johannes-Still-Schule' in Eggenfelden. Und die Kinderhilfe Holzland unterstützt sie gern dabei: 2018 z.B. mit einem Zuschuß für ein paar unbeschwerte Ferien-Tage in Italien.


Schöner Erfolg für Kinderhilfe-Aktions-Tag

22.10.17Am Sonntag (verkaufs-offen) durften wir unsere Kinderhilfe Holzland e.V. einer breiten Öffentlichkeit vorstellen: Bei WEKO wohnen in Pfarrkirchen. Mit Glücksrad + Tombola, mit rund 500 Sach-Preisen (alle von freundlichen Firmen oder netten Privat-Leuten gespendet)! Mit schön viel Publikums-Andrang und mit erfreulich vielen Euros für unsere ehrenamtliche Arbeit. - Siehe auch  pnp-Berichtvom 03.11.

Hier gibt's noch   mehr Fotos

Wir danken allen Spendern, allen Mitgliedern, die bei Vorbereitung + Durchführung mitgewirkt haben und besonders der Firma WEKO, die uns diesen Aktions-Tag ermöglicht + uns dabei total super unterstützt hat! Z.B. mit diesem tollen Scheck.
 


Das ganze Jahr über erhalten wir Briefe und Karten wie diese hier. Erst recht zum Jahres-Wechsel. Hier ein paar besonders liebe

Weihnachts-Grüße


Aus Freude für uns gemalt ▼

 

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