PNP-Bericht vom 01.09.2016
   Abdruck mit freundlicher Genehmigung von www.pnp.de

 
Haarbach. Seit vielen Jahren verzichtet ein Großteil der Mitarbeiter des E.ON SE-Konzerns in Deutschland am Monatsende auf die Auszahlung ihrer Netto-Cent-Beträge – freiwillig und für einen guten Zweck. Die daraus entstehende Summe wird durch den Konzern verdoppelt. Auf diese Weise können viele soziale und karitative Projekte unterstützt werden. Eine Förderung aus dem so genannten Hilfsfonds "RestCent" in Höhe von 5000 Euro erhält nun auch der in Haarbach ansässige Verein Kinderhilfe Holzland.

"Hoffnungsschimmer für Kinder in Not"

Eine kleine hölzerne Sparbüchse als Schatztruhe, hergestellt in den Behinderten- werkstätten Pocking, ist mittlerweile das Erkennungszeichen des Vereins. Aufgestellt bei Vereinsaktionen oder öffentlichen Anlässen, wirbt der Verein um Spenden für in Not geratene Kinder und Familien. Die Hilfe des Vereins ist vielfältig. "Wir wollen gemeinsam versuchen, im Dienste der Menschlichkeit und der Nächstenliebe Erleichterungen zu schaffen. Ein besonderes Anliegen sind uns dabei Kinder, die vom Schicksal schwer getroffen wurden, sei es durch Krankheit, Behinderung oder ein menschenunwürdiges soziales Umfeld", beschreibt der Verein Kinderhilfe Holzland seine Ziele. Dieses Engagement unterstützen die E.ON-Mitarbeiter mit ihrer Spende in Höhe von 5000 Euro. Den Betrag aus dem Hilfsfonds übergaben Tanja Kagerer, Bayernwerk-Betriebsrätin, und Martin Aust, Mitarbeiter des Bayernwerks am Netzcenter in Vilshofen und Initiator für die Spende an den Verein Kinderhilfe Holzland. "Die Arbeit des Vereins ist ein Hoffnungsschimmer für Kinder und Familien in Not. Es ist beeindruckend, wie aus einem Impuls einzelner eine unverzichtbare gesellschaftliche Initiative für bedürftige Kinder entstanden ist", betonte Tanja Kagerer bei der Spendenübergabe an Peter Stuiber, der die Spende mit Christine Hollweck entgegennahm. "Seit unserer Vereinsgründung im Herbst 2013 konnten wir bereits in über 70 Fällen unterstützend tätig werden. Aber es ist jede Menge Hilfe nötig. Die Spende der E.ON-Mitarbeiter wird Kindern helfen", betonte Peter Stuiber. "Das Prinzip unseres Hilfsfonds ist einfach: Wenn sehr viele Menschen einen kleinen Beitrag leisten, kann Großes dabei herauskommen", so Tanja Kagerer. "Genauso funktioniert unsere RestCent-Aktion." Den Hilfsfonds gibt es bereits seit 2003. Jede Spende der teilnehmenden Mitarbeiter in Deutschland wird vom Unternehmen verdoppelt. Ein Kuratorium bewertet zweimal im Jahr alle eingereichten Spendenvorschläge und entscheidet, welche Institutionen unterstützt werden. Die Verteilung erfolgt bundesweit, bezogen auf die teilnehmenden Regionen, welche sich aus einer E.ON Präsenz ergeben. "Unsere Kollegen machen uns immer wieder auf wichtige soziale Projekte aufmerksam, die aus unserem Hilfsfonds RestCent gefördert werden sollten. In diesem Fall hat uns unser Betriebsratskollege Martin Aust auf die wichtige Arbeit des Vereins Kinderhilfe Holzland aufmerksam gemacht", schilderte Tanja Kagerer. − red


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